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Zur gleichen Zeit Songtext
von Paul Plut

Zur gleichen Zeit Songtext

Jedes Denkmoi wird einghüllt, Tarnnetze gnaht
Für mei Familie würd i ois toa
I erschrick bei dem Gedanken
Du zynische, vafluachte, zum Sterben schene Wöt
Wo i abstamm, abstumpft, vergiss, mi arrangier, verlieb
Wo i mei Kindheit abstreif, wie a oite Haut

Da Himmi ghert uns nit. Unsere Kinder ghean uns nit
Des Lond ghert uns nit. Die Grenzen ghean uns nit
Die Zeit gheat uns nit. Die Sö gheat uns nit
Die Felder, des Meer, des Leben gheat uns nit

Weg mit deine öligen Händ, mit deim schmierigen Gsicht
Für die Zeitung do schwenkst a Fahndl göb-blau
Kimm tua, do geht mehr, pump, pump, wir brauchen mehr, mehr
Damit ma mehr Scheißdreck produzieren
Damit ma mehr Scheißdreck konsumieren
Bis jeder Tropfen Wossa, jeder Flecken Erd, jedes Hirnkastel
Mit Scheißdreck zuadeckt is


Mei Kind verweigert in Mittagssschlof
Mei Oma bricht si′n Oberschenkel
Mei Schwester hot ihrn ersten Freind
Mei oita Freind kriagt a Kind
Es is gsund
I setz Gurkenkern in d' Erd
Schau noch wie der Vogel hoaßt
Mir tuat immer no da Schädel weh
Von de boa Bier vor a poor Tog
I gspiah an neien Menschen
Wia a tritt, wie a wachst
Die Prognosen woan ganz anders
Wir wissen jetzt wira hoaßt
Mei oazigs Gwehr wor ois Hoiz
Zu Fasching ois Kind
Fuchs und Henn, Halma und Mühle
Korridore auf und zua
2 Millionen Menschen
Oana druckt an Knopf
A Haus wie unsers geht nieder
8 Stockwerk, 200 Zimmer
Auf jeder Seiten a Balkon

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